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Alle Taekwon-Do Kämpfer punkten und holen Podestplätze

 

 Blexen – Schwei- Nordenham senden Kämpfer nach NRW!

Am 23. September fanden die Nordrhein-Westfälischen Meisterschaften in Duisburg statt.

Offiziell wurden 258 Teilnehmer gemeldet, Fünf von ihnen kamen aus dem Dreier-

Konsortium Blexer TB,TUS Schwei und dem SV Nordenham. In diesen drei

Vereinen werden die Sportler ermutigt, wenn sie selber das Bedürfnis haben, an einem Turnier

Teil zu nehmen, es auch zu versuchen. Es zählt nicht nur ein auf Druck errungener Pokal, sondern

vielmehr die Herausforderung, sich und auch seinen Verein zu präsentieren. Nur wer selber schon

mal in der Stresssituation war, auf der Matte vor einem Richterteam und dem Publikum zu agieren,

kann später auch seine Schüler verstehen und wird dementsprechend auch ein noch besserer

Trainer ihnen gegenüber sein!

 

Zwei neue Turnierläufer aus Blexen und Nordenham

Mert Candogan aus Blexen, gerade 10 Jahre jung6.Kup, durfte nun seine Erste Erfahrung in der Welt der

Turnierläufer machen. Er startete in der Klasse  Tul bis zum 5. Kup und hatte als Gegner Ali Sen vom

1. Walsumer Judo Club 1961 e. V.  , der die Mehrheit der Richterstimmen für sich verbuchen konnte. Somit

konnte Mert, der seinen Tul zwar fehlerfrei, jedoch noch etwas hakelig, vorzeigte, nicht weiter in die Podestfolge

aufsteigen. Johann Laverenz, 12 Jahre, 6.Kup  vom SV Nordenham war mit seinem Einstieg gegen den Ahmad Hasso

von der Sportschule Damato schon etwas agiler.  Die Richter sahen seinen Tul bis zum 5. Kup in seiner Ecke. Johann kam

bis in die Endrunde, bei der er nicht so souverän wie der später erstplatzierte Ken Jabke vom TSV Schmiden die Techniken

vollzog. Trotzdem freute er sich riesig über seinen ersten Pokal zum zweiten Platz.

                                                               

Senioren räumen ebenfalls ab

Die beiden mitgereisten Senioren vom SVN,  Horst Koch, und vom TUS Schwei, Henning Ratjen,

durften sich ebenfalls über Platzierungen freuen. Horst bezwang seinen Gegner Mike Dirk Kramer

von der Sportschule Monheim und stieg in die Finalrunde auf. Hier konnte er dann gegen

Ahmad Aljasem von Education SportsTul bis 5. Kup, seinen Formenlauf dar bieten. Er verdiente sich

einen zweiten Platz. Henning Ratjen vom TUS Schwei startete in der Kategorie bis 1. Kup. Hier unterlief ihm                               

ein technischer Fehler, der ihm gegen Julia Rohrmann vom Barmer TV 1846, zum Verhängnis wurde und ihm so einen

Platz an dritter Stelle einbrachte. Markus Waibel, 5. Dan, Cheftrainer der drei Vereine, zeigte sich gelassen und

meinte, dass gerade bei Henning noch ein großes Potenzial im Verborgenen wartet.

 

Meisterschaftskandidaten sichern sich ihre Punkte

Henning Ratjen darf sich über eine Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im November freuen. Er sicherte sich mit

diesem Turnier wichtige Punkte, die eine Teilnahme möglich machten. Maira Gloystein, die leider aus gesundheitlichen

Gründen nicht an dieser Meisterschaft in NRW teilnehmen konnte, sicherte sich schon frühzeitig ihre Teilnahme an der

Deutschen Meisterschaft in Lünen Nach kurzer Rücksprache mit dem Bundestrainer Meister Harry Vones, 8.Dan, sollte sie

sich auskurieren und ihre Kräfte für die Weltmeisterschaft in Dublin sparen. Nach dem Sommercamp in Inzell geht es mit

dem Kadertraining am 30.September bis zum 1. Oktober in Monheim und Leverkusen weiter.

 

Allergrößter Respekt für Henning

Henning Ratjen durfte als erster auf die Kampffläche und trat in der Kategorie Matsogi LK bis 6. Dan -85 Kg an. Hier bekam er

als erstes den mehrfachen Welt- und Europameister zum Gegner. Colin Adolfs  vom Tan Gun Sports war ein mehr als fairer

Kontrahent und machte zum größten Teil nur Druck. Henning versuchte immer wieder bei seinem um 1 1/2 Köpfe größeren

Widersacher zu Punkten, der trieb ihn aber immer wieder mit gezielten Kicks zum Mattenrand. Der 27 jährige Collin, 5. Dan,

ließ Henning keine Chance zum Verschnaufen, dieser zeigte sich aber immer wieder mit Direktangriffen im Dunstkreis seines

Streiters.  Punkte machte Henning somit nicht genug, um den Sieg für sich zu verbuchen. Nach nur drei Minuten Pause folgte

schon die nächste Begegnung. Diesmal war der Größenunterschied nicht so gewaltig, aber Al Amin Rmadan, ebenfalls vom

Tan Gun Sports und ebenfalls mehrfacher Welt- und Europameister, wusste sofort, wie er Henning bearbeiten musste.

Henning konnte einige gute Treffer landen, die aber zum Schluss nicht die Wertung für sich beeinflussen konnte. Dieser dritte

Platz war an diesem Tag aber mehr als redlich verdient. Collin, der im Anschluss noch das Gespräch mit Henning, seinen

Trainer Markus Waibel und Betreuer Michael Gloystein suchte, zollte Henning großen Respekt, dass er in der Situation so gut

gekämpft hat. Andere wären nicht so bissig ran gegangen!

 

Mert und Johann punkten

Mert folgte dann im Matsogi SK bis 5. Kup -150 cm und kämpfte sich auf den 3. Platz. Als Neuling musste er sich erst einmal mit

den einzelnen Situationen bekannt machen. Johann konnte die zuvor im Training geübten Abläufe gut umsetzen.  Er setzte sich

erst mit Ali Mohamed vom BSV Witten  auseinander und punktete souverän für sich.  Im Endkampf gegen Rahim Bakaev vom

Barmer TV 1846 konnte er dann nicht mehr so wie zuvor seine Techniken ansetzen. Er verdiente sich aber einen knappen zweiten         

Platz in der Kategorie: Matsogi LK bis 4. Kup -51 Kg.

 

Sein größter Gegner ist Horst selber

Gegen 16:30 Uhr, der Zeit voraus, startete Horst Koch vom SV Nordenham im Pool Matsogi LK bis 4. Kup -78  Kg. Sein erster Gegner,

der spätere Erste, machte erst in den letzten Sekunden die erforderlichen Punkte zum Sieg. Horst zeigte keine Konditionsschwächen,

wurde aber von seinem Gegenüber, der um die hälfte jünger ist als er, immer wieder attackiert, wobei auch die Punkte auf dessen Konto

landeten. Im Kampf um den Dritten  Platz ließ der Kämpfer aus Nordenham keine Frage offen, wer den Podestplatz mit nach Hause bringt.

 

Alles in allem war es ein erfolgreicher Abschluss des Turnier-Nachwuchses im Farbgurtbereich. Die Vorbereitungen für Maira ihre WM

Teilnahme und die zum Jahresende bevorstehenden Deutschen Meisterschaften, für Henning und Maira stehen nun ganz oben auf der

„To do“Liste, sagt Markus Waibel.               

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